Roland Garros: Zverevs goldene Chance & Italiens Dominanz
Der rote Sand von Paris erlebt ein French Open wie kein anderes in jüngster Erinnerung. Nachdem Titelkandidaten wie Novak Djokovic und Carlos Alcaraz ausgefallen oder ausgeschieden sind, hat sich das Tableau weit geöffnet. Alexander Zverev steht vor einer historischen Chance — wohl der besten Gelegenheit seiner Karriere, einen Grand-Slam-Pokal zu gewinnen, da die größten Konkurrenten aus dem Weg geräumt sind. Sein starkes Aufschlagspiel und seine Konstanz von der Grundlinie machen ihn zum klaren Favoriten, doch zunächst muss er im Freitags-Halbfinale den aufstrebenden Jakub Menšík bezwingen.
Die große Geschichte auf der anderen Seite des Tableaus ist der absolute Aufstieg des italienischen Tennis. Zum ersten Mal überhaupt findet ein rein italienisches Grand-Slam-Halbfinale statt: Matteo Arnaldi gegen Flavio Cobolli. Cobolli hat Paris im Sturm genommen — mit furchtlosem, aggressivem Spiel und einer beeindruckenden Beweglichkeit auf roter Erde. Die Tatsache, dass zwei junge Italiener um einen Platz im Sonntags-Finale kämpfen, beweist, dass Italien derzeit das Epizentrum der Tenniswelt ist — auch ohne Jannik Sinner. Trägt Cobollis feuriger Schwung ihn bis ins Traumfinale gegen Zverev?
Herren-Halbfinale (Zverev vs. Menšík): Freitag, 5. Juni 2026, um 15:30 Uhr EEST
Herren-Halbfinale (Arnaldi vs. Cobolli): Freitag, 5. Juni 2026, um 20:00 Uhr EEST
Damen-Finale: Samstag, 6. Juni 2026, um 16:00 Uhr EEST
Herren-Finale: Sonntag, 7. Juni 2026 (Uhrzeit noch offen)

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